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Konzeptentwicklung

Der erste Schritt beim Aufbau von CORIS war die Festlegung von Kriterien zur Identifizierung regionaler Cluster. Unter Berücksichtigung der relevanten neueren regionalökonomischen Literatur und darauf basierenden eigenen Überlegungen wurden folgende Kriterien festgelegt:

 

-       die Konzentration einer wirtschaftlichen Aktivität im Raum, die eine regionale Besonderheit darstellt

-       das Vorhandensein von Leitbetrieben

-       die Verfügbarkeit von spezialisierten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern

-       die Existenz und Bedeutung unterstützender Einrichtungen,

-       die Nachweisbarkeit von Kooperationsbeziehungen (auch zwischen Wettbewerbern) und anderen Netzwerkbeziehungen

 

Unter einem „Leitbetrieb“ verstehen wir ein in der Region ansässiges Unternehmen, das mindestens zwei der folgenden Kriterien erfüllt:

-         sein Name ist überregional eng mit bestimmten Produkten oder Produktionsweisen verbunden (Imageträger)

-         es weist eine hohe Dynamik auf und spielt eine technische Vorreiterrolle (Technologieführerschaft)

-         es hat eine herausragende Marktstellung in bestimmten Marktsegmenten inne (Marktführer)

 

Unter „Unterstützenden Einrichtungen“ verstehen wir:

-         Universitäten und Fachhochschulen mit clusterrelevanten Ausbildungsgängen sowie Lehrstühle mit passendem Forschungsprofil und Kooperationsbereitschaft

-         Forschungsinstitute

-         Technologietransferstellen

-         Initiativen und Netzwerke in clusterrelevanten Bereichen

-         Firmenübergreifende Initiativen wie z. B. Trainee-Programme und Arbeitskreise

 

Datenerhebung

Vor der Freischaltung von CORIS wurde mit Experteninterviews und mit einer schriftlichen Unternehmensbefragung die Datenbasis für das Informationssystem geschaffen. Die Auswertung der Interviews und der Daten aus der Befragung – sowie die Analyse von Konzepten und Texten zur Wirtschaftsentwicklung der Region – diente außerdem der Identifizierung der Cluster, die bisher in CORIS abgebildet werden.

 

Experteninterviews

Bis zum Frühjahr 2007 wurden ca. 50 persönliche Interviews in der Region MittelfrankenPlus geführt und ausgewertet. Zum einen handelte es sich um Interviews mit Vertreter/innen von Institutionen, wie z.B. den Kammern, der Wirtschaftsförderung der Städte und Landkreise, den Kompetenzinitiativen in der Region sowie anderen Persönlichkeiten mit guter Kenntnis der Wirtschaft der Region. Zum anderen fanden Interviews mit Führungskräften von großen, innovativen Unternehmen und wichtigen Zulieferbetrieben der Region statt.

 

Schriftliche Unternehmensbefragung

Zwischen dem Herbst 2006 und dem Frühjahr 2007 wurde in der Region eine schriftliche Unternehmensbefragung durchgeführt, die auch von einigen Kreisen und Städten hervorragend unterstützt wurde. In der breit angelegten Befragung wurden an mehr als 8.000 Betriebe der Region Fragebogen versandt. Ausgenommen wurden Betriebe ohne einen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten und Betriebe bestimmter Wirtschaftszweige für die Clusterbildung aus theoretischen Gründen sowie aufgrund empirischer Analysen eher unwahrscheinlich erscheint. Die dabei erhobenen Daten finden sich zum Teil in CORIS wieder, zum Teil werden sie für anonymisierte wissenschaftliche Analysen zur Struktur der Cluster verwendet.

Insbesondere die Angaben der Unternehmen zu Produkten, Kernkompetenzen, der Zugehörigkeit zu regionalen Wirtschaftsfeldern sowie zu Beziehungen in der Region wurden für die Identifikation der Cluster und die Zuordnung der Unternehmen zu Clusterkategorien herangezogen.

 

Weiteres Vorgehen

Nachdem die aus den Interviews und der schriftlichen Befragung gewonnenen Daten online zur Verfügung stehen, liegt das Hauptaugenmerk nun auf der Pflege und Aktualisierung der bereits eingestellten Daten sowie darauf, weitere Einträge in das Informationssystem zu bekommen. Unternehmen, Einrichtungen und Kooperationen können sich online über den Navigationspunkt „Neueintrag“ eintragen. Durch die Erweiterung und Aktualisierung des Informationssystems im laufenden Betrieb soll auch gewährleistet werden, dass Veränderungen in der Struktur bestehender Cluster erfasst werden und die Entstehung neuer oder weiterer regionaler Kompetenzen und Cluster erkannt und im Informationssystem aufgenommen werden kann.

Denkbar ist in Zukunft auch eine Ausdehnung des Untersuchungsraums CORIS MittelfrankenPlus auf das Gebiet der Europäischen Metropolregion Nürnberg.

Konzeptentwicklung

Der erste Schritt beim Aufbau von CORIS war die Festlegung von Kriterien zur Identifizierung regionaler Cluster. Unter Berücksichtigung der relevanten neueren regionalökonomischen Literatur und darauf basierenden eigenen Überlegungen wurden folgende Kriterien festgelegt:

 

-       die Konzentration einer wirtschaftlichen Aktivität im Raum, die eine regionale Besonderheit darstellt

-       das Vorhandensein von Leitbetrieben

-       die Verfügbarkeit von spezialisierten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern

-       die Existenz und Bedeutung unterstützender Einrichtungen,

-       die Nachweisbarkeit von Kooperationsbeziehungen (auch zwischen Wettbewerbern) und anderen Netzwerkbeziehungen

 

Unter einem „Leitbetrieb“ verstehen wir ein in der Region ansässiges Unternehmen, das mindestens zwei der folgenden Kriterien erfüllt:

-         sein Name ist überregional eng mit bestimmten Produkten oder Produktionsweisen verbunden (Imageträger)

-         es weist eine hohe Dynamik auf und spielt eine technische Vorreiterrolle (Technologieführerschaft)

-         es hat eine herausragende Marktstellung in bestimmten Marktsegmenten inne (Marktführer)

 

Unter „Unterstützenden Einrichtungen“ verstehen wir:

-         Universitäten und Fachhochschulen mit clusterrelevanten Ausbildungsgängen sowie Lehrstühle mit passendem Forschungsprofil und Kooperationsbereitschaft

-         Forschungsinstitute

-         Technologietransferstellen

-         Initiativen und Netzwerke in clusterrelevanten Bereichen

-         Firmenübergreifende Initiativen wie z. B. Trainee-Programme und Arbeitskreise

 

Datenerhebung

Vor der Freischaltung von CORIS wurde mit Experteninterviews und mit einer schriftlichen Unternehmensbefragung die Datenbasis für das Informationssystem geschaffen. Die Auswertung der Interviews und der Daten aus der Befragung – sowie die Analyse von Konzepten und Texten zur Wirtschaftsentwicklung der Region – diente außerdem der Identifizierung der Cluster, die bisher in CORIS abgebildet werden.

 

Experteninterviews

Bis zum Frühjahr 2007 wurden ca. 50 persönliche Interviews in der Region MittelfrankenPlus geführt und ausgewertet. Zum einen handelte es sich um Interviews mit Vertreter/innen von Institutionen, wie z.B. den Kammern, der Wirtschaftsförderung der Städte und Landkreise, den Kompetenzinitiativen in der Region sowie anderen Persönlichkeiten mit guter Kenntnis der Wirtschaft der Region. Zum anderen fanden Interviews mit Führungskräften von großen, innovativen Unternehmen und wichtigen Zulieferbetrieben der Region statt.

 

Schriftliche Unternehmensbefragung

Zwischen dem Herbst 2006 und dem Frühjahr 2007 wurde in der Region eine schriftliche Unternehmensbefragung durchgeführt, die auch von einigen Kreisen und Städten hervorragend unterstützt wurde. In der breit angelegten Befragung wurden an mehr als 8.000 Betriebe der Region Fragebogen versandt. Ausgenommen wurden Betriebe ohne einen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten und Betriebe bestimmter Wirtschaftszweige für die Clusterbildung aus theoretischen Gründen sowie aufgrund empirischer Analysen eher unwahrscheinlich erscheint. Die dabei erhobenen Daten finden sich zum Teil in CORIS wieder, zum Teil werden sie für anonymisierte wissenschaftliche Analysen zur Struktur der Cluster verwendet.

Insbesondere die Angaben der Unternehmen zu Produkten, Kernkompetenzen, der Zugehörigkeit zu regionalen Wirtschaftsfeldern sowie zu Beziehungen in der Region wurden für die Identifikation der Cluster und die Zuordnung der Unternehmen zu Clusterkategorien herangezogen.

 

Weiteres Vorgehen

Nachdem die aus den Interviews und der schriftlichen Befragung gewonnenen Daten online zur Verfügung stehen, liegt das Hauptaugenmerk nun auf der Pflege und Aktualisierung der bereits eingestellten Daten sowie darauf, weitere Einträge in das Informationssystem zu bekommen. Unternehmen, Einrichtungen und Kooperationen können sich online über den Navigationspunkt „Neueintrag“ eintragen. Durch die Erweiterung und Aktualisierung des Informationssystems im laufenden Betrieb soll auch gewährleistet werden, dass Veränderungen in der Struktur bestehender Cluster erfasst werden und die Entstehung neuer oder weiterer regionaler Kompetenzen und Cluster erkannt und im Informationssystem aufgenommen werden kann.

Denkbar ist in Zukunft auch eine Ausdehnung des Untersuchungsraums CORIS MittelfrankenPlus auf das Gebiet der Europäischen Metropolregion Nürnberg.


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